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Über Informationsetappen zum AnlageentscheidTop of Page

theScreener.com's Ansatz bei der TitelanalyseTop of Page
Unsere Analysen werden zweimal pro Woche (am Montag und am Donnerstag) mit den Schlusskursen vom Börsenvortag erstellt.

Unsere Analyse basiert auf keinen Information, welche wir vom analysierten Unternehmen erhalten und wir geben vor Publizierung keine Informationen über unsere Analyse an das Unternehmen.

Interessensgrad

theScreener.com's Sterne-Rating-System: Interessensgrad

theScreener.com's Sterne-Rating-System ist so angelegt, dass Sie schnell und einfach qualitativ einwandfreie Titel erkennen können.

Unser leicht verständliches Rating System verteilt pro erfülltem Element einen Stern wie folgt:


[]
 = 


[], [], []
 = 


[]
 = 


> 1%

 = 

Eine Aktie wird mit maximal 4 Sternen bewertet.
Das tiefste Rating weist null Sterne auf.

Hinweis : Eine Aktie behält einmal erworbene Sterne bis:

Ertr.-Veränd.-Trend

negativ wird []

Bewert.-Rating

negativ wird [], []

MF Tech. Trend

negativ wird []

Relative Performance über 4 Wochen

mehr als 1% negativ wird (< -1%).

7Wo-Ertr.-Veränd.Top of Page

Dies ist ein Kürzel und steht für Ertragsveränderungstrend eines Titels über 7 Wochen.

In dieser Spalte werden die Werte der überprüften Erträge aufgeführt. Der Wert 2,8 bedeutet, dass die Analysten in den letzten sieben Wochen ihre Schätzungen überprüft und um 2,8% angehoben haben. Ein negativer Wert bedeutet dagegen, dass die Ertragsprognose herabgestuft worden ist.

Ertr.-Veränd.-TrendTop of Page

Das Zeichen [] zeigt, dass die Analysten in den letzten sieben Wochen ihre Gewinnerwartungen signifikant nach oben korrigiert haben (7Wo-Ertr.-Veränd.. > 1%). Das Zeichen [] dagegen bedeutet, dass die Schätzwerte in den letzten sieben Wochen signifikant nach unten korrigiert wurden (7Wo-Ertr.-Veränd. < -1%).

Liegt der Ertragsveränderungs-Trend (7Wo-Ertr.-Veränd.) zwischen +1% und -1%, betrachten wir die Tendenz als neutral [].

Das Symbol [] zeigt, dass die letzten signifikanten Revisionen positiv waren.

Das Symbol [] zeigt, dass die letzten signifikanten Revisionen negativ waren.

Bewert.-RatingTop of Page

Unser Bewertungs-Rating gibt an, ob ein Titel zu einem relativ hohen oder günstigen Preis gehandelt wird, wobei wir von seinem Ertragspotenzial ausgehen.

Zur Beurteilung des Wertes eines Titels im Vergleich zu seinem aktuellen Kurs stützt sich unser Bewertungs-Rating auf folgende Größen:

Aktienkurs
Aktueller Ertrag
langfristige Ertragssteigerungsprognose
Durch Kombination dieser Größen können wir das Rating für das betreffende Unternehmen erstellen.

Es gibt fünf Ratings, die von stark unterbewertet [] bis zu stark überbewertet [] reichen.


theScreener.com Bewert.-Rating
(Differenz zwischen vorhergesagtem Wert und aktuellem Kurs)

Bei der Analyse der langfristigen Ertragssteigerungsprognose eines Unternehmens steht das Verhältnis Ertragssteigerung/Preis-Ertrag im Vordergrund. Während die ersten beiden Grössen unserer Analyse wichtig und relativ leicht verständlich sind (Aktienkurs und aktueller Ertrag), muss das Verhältnis Ertragssteigerung/Preis-Ertrag etwas ausführlicher erläutert werden.

Die meisten Analysten verfolgen das Verhältnis PE (Preis-Ertrag), d.h. das Verhältnis des Aktienkurses dividiert durch den Ertrag pro Aktie. Im allgemeinen ist dieses Verhältnis recht linear. So entspricht ein niedriges PE-Verhältnis einem kostengünstigen Titel mit geringem Risiko, während ein hohes PE-Verhältnis auf einen teuren Titel mit hohem Risiko schliessen lässt.

In unserem Modell richtet sich die Beurteilung teuer bzw. günstig nicht allein nach dem PE, sondern nach dem Verhältnis zwischen PE und der Ertragssteigerung. Die Analyse einer Vielzahl von Faktoren hat ergeben, dass die Ertragssteigerungsprognose die beste Grundlage zur Bewertung eines Titels darstellt. Die Korrelation zwischen Ertragssteigerungsprognose und Aktienwert beträgt annähernd 60%.

Mit unserem Wachstumssteigerung/PE-Verhältnis können wir ein Unternehmen rasch beurteilen und die Firmen finden, die das grösste relative Zukunftspotenzial bieten und daher am stärksten unterbewertet sind. Ebenso können wir mit unserem Wachstumssteigerung/PE-Verhältnis auch Unternehmen bestimmen, die das geringste relative Zukunftspotenzial aufweisen und daher am stärksten überbewertet sind. Mit dem Wachstumssteigerung/PE-Verhältnis lassen sich zwei Titel auf einen Blick gut vergleichen. Unser Modell prüft die Analysteneinschätzungen der langfristigen diskontierten Ertragssteigerung mit dem Ziel, unseren Indikator Wachstumssteigerung/PE-Verhältnis zu erstellen. Unsere Ertragssteigerungsprognosen gehen stets von mindestens drei Schätzwerten aus.

Sobald ein Anleger einen Titel erwirbt, wird der gegenwärtige Sachverhalt des Titels zur Vergangenheit, und der Erfolg der Anlage hängt einzig und allein von der Zukunft ab. theScreener.com berücksichtigt zwar die augenblickliche Ertragslage eines Unternehmens, konzentriert sich jedoch auf die Zukunft, um ein zuverlässiges Bewertungs-Rating auszuarbeiten.

MF Tech. TrendTop of Page

Um etwas mehr Sicherheit in der Auswahl von Titeln zu bieten, haben wir eine weitere technische Bewertung hinzugefügt, welche wir "Trend Follower" (Trend-Verfolger) nennen.

Es handelt sich dabei keineswegs um ein Instrument zur Erkennung von Trendwenden, sondern um einen einfachen Indikator, mit dem festgestellt wird, wie beharrlich sich ein bestimmter Trend hält.

Die Spalte Mittelfristiger Technischer Trend, zeigt den gegenwärtigen Trend, der positiv [] oder negativ [] sein kann. Die Spalte Technische Wende gibt an, innerhalb welcher Kursspanne dieser Trend gültig ist.

Liegt der Preis im Bereich von +/- 1,75% um die Tech. Wende betrachten wir den MF Tech. Trend als neutral [].

Das Symbol [] zeigt, dass der letzte signifikante MF Tech. Trend positiv war.
Das Symbol [] zeigt, dass der letzte signifikante MF Tech. Trend negativ war.


Der MF Tech. Trend muss folgendermassen verstanden werden: ist er positiv, bedeutet dies, dass der Markt diesen Titel zur Zeit "schätzt" (d.h. kauft). Ist er aber negativ, bedeutet dies, dass der Markt diesen Titel zur Zeit "nicht schätzt" (d.h. verkauft).

4Wo-PerfTop of Page

Mit diesem Indikator wird die Performance eines Titels im Verhältnis zum entsprechenden nationalen Index (während der letzten vier Wochen) gemessen.

Ein mit 2 bewerteter Titel beispielsweise hat eine 2% bessere Performance als der nationale Index. Dagegen bedeutet ein Wert von -3, dass die Performance 3% unter dem entsprechenden Index liegt. Wir geben bewusst nicht die absolute Performance an, da der Index die gültige Vergleichsgrösse darstellt. Eine absolute Ertragssteigerung einer Aktie von 2% in einem Markt, der ebenfalls um 2% gewachsen ist, hat keinen grossen Aussagewert. Dagegen wird ein Titel, dessen Performance konstant über dem nationalen Index liegt, zweifellos bei Anlegern beliebt sein. Eine chronisch schwache Performance weist dagegen offensichtlich auf schwerwiegende Probleme hin.

Wir wenden denn auch die Relative Performance über 4 Wochen im Vergleich zum Ertragsveränderungs-Trend an. Ein positiver Ertragsveränderungs-Trend bei einem Titel, der nicht gleichzeitig eine positive Relative Performance über 4 Wochen aufweist, sollte beim Anleger Zweifel an der Sachdienlichkeit dieser Einstufung wecken. Umgekehrt bedeutet ein Titel mit negativem Ertragsveränderungs-Trend, der dennoch über dem nationalen Index liegt (4Wo-Perf > 0), dass es mit diesem Papier etwas Besonderes auf sich hat, da es von den Anlegern nach wie vor gekauft wird.

LF WachstumTop of Page

Es handelt sich, als Prozentsatz ausgedrückt, um die geschätzte jährliche Steigerungsrate der zukünftigen Erträge des Unternehmens, in der Regel für die nächsten zwei bis drei Jahre.

Unser Indikator für die Langfristige Wachstumssteigerung stützt sich auf mindestens drei unabhängige Schätzungen, die bei Banken, Maklern oder Analysten eingeholt werden. Ein Wert von 18 bedeutet, dass die Steigerung der Unternehmenserträge in den nächsten zwei bis drei Jahren auf durchschnittlich 18% pro Jahr geschätzt wird.

Vorsicht: Bei hohen langfristigen Ertragssteigerungsprognosen, die stark von den Steigerungsraten der entsprechenden nationalen Marktindices oder Geschäftssparten abweichen, ist Vorsicht geboten, denn sie können oft das Ergebnis sehr niedriger Gewinne der letzten paar Jahre sein. Dadurch erscheinen die erwarteten Steigerungsraten des Unternehmens im Vergleich zu den mageren Jahren sehr hoch. Um diese Angaben zu überprüfen, können die Funktionen Branchen und Indizes von grosser Hilfe sein.

W/PE-VerhältnisTop of Page

Dies ist die Grundlage unseres Bewert.-Rating. Es handelt sich hier um die geschätzte Steigerung der künftigen Erträge (LF Wachstum) zuzüglich der in % angegebenen Dividende, dividiert durch das geschätzte künftige Preis-Ertragsverhältnis (LF P/E).

Die Angabe W/PE-Verhältnis ist ein Indexwert und vergleicht Firmen in bezug auf die Frage, ob ihr Aktienkurs als Kaufpreis für künftigen Ertrag eher "teuer" oder "günstig" ist. Wir konzentrieren uns vorrangig auf W/PE-Verhältnis-Werte zwischen 0,9 und 1,6, da diese Bandbreite des Index' am ehesten Firmen enthält, welche ihresgleichen an Performance überrunden werden. Ein W/PE-Verhältnis unter 0,9 deutet darauf hin, dass der Anleger einen zünftigen Aufpreis für das angenommene Ertragspotenzial zahlen muss. Daher handelt es sich um relativ risikoträchtige Papiere.

Bad News FactorTop of Page

Dem „Bad News Factor“ liegt die Analyse von Preisrückschlägen der Aktie während allgemein steigenden Börsen zu Grunde. Bei dieser rein objektiven Analyse sind die Gründe für Kursabschläge nicht relevant. Erleidet eine Aktie einen absoluten Kursrückgang während Ihr Referenzindex steigt, so belastet etwas unternehmensspezifisches den Aktienkurs, daher der Name „Bad News Faktor“.

Was genau ist der Bad News Factor?

Der “Bad News Faktor” zeigt die durchschnittliche negative Abweichung der Aktie bei einem „Bad News“ Ereignis im Vergleich zum Referenzindex. Der „Bad News Faktor“ wird in Basis Punkten pro Halbwoche gemessen und stellt den Durchschnittswert der letzten 52 Wochen dar. Über mehrere Jahre betrachtet liegt der durchschnittliche „Bad News Faktor" bei ungefähr 400 Basispunkten. Werte von unter 400 sind als defensiv, Werte über 550 als aggressiv eingestuft, da sie in der Vergangenheit um mehr als eine Standardabweichung anfälliger waren als der Durchschnitt.

Interpretation:

Je höher der Bad News Factor ist, umso empfindlicher reagiert die Aktie auf “Bad News”.
Ein niedriger „Bad News Faktor" weist darauf hin, dass in der Vergangenheit wenig nervös auf negative Informationen zum Unternehmen reagiert wurde.

Bear Market FactorTop of Page

Dem “Bear Market Factor” liegt die Analyse des Kursverhaltens bei sinkenden Märkten zugrunde. Der „Bear Market Factor“ misst den Unterschied zwischen der Bewegung des Aktienkurses und der Bewegung des Gesamtmarktes (Referenzindex), ausschliesslich in Zeiten sinkender Märkte.

Was genau ist der “Bear Market Factor”?

Der Wert misst in Basis Punkten die durchschnittliche Abweichung des Aktienkurses von der Bewegung des Gesamtmarktes (Referenzindex) während einer Halbwoche. Berücksichtigt werden ausschliesslich Phasen mit sich abwärts bewegenden Märkten während der letzten 52 Wochen. Sinkt der Aktienkurs beispielsweise um 3%, während der Markt nur um 1% sinkt, beträgt der Bear Market Factor 200 Basispunkte (entsprechend 2%). Geht der Aktienkurs nur um 0.2% zurück. Während der Markt um 1% zurückgeht, so beträgt der Faktor –80. Ein negativer Wert deutet also auf ein defensives „Bear Market“ Profil der Aktie hin.

Interpretation:

Je höher der Bear Market Factor ist, desto eher muss mit starken Verlusten bei allgemeinen Börsenschwächen gerechnet werden.
Ein stark negativer Bear Market Factor weist auf ein defensives, das heisst resistentes Verhalten einer Aktie bei Börsenschwächen hin.
Risk ZoneTop of Page

Die Kursentwicklung von Aktien ist grundsätzlich mit hohen Risiken behaftet und kann starken Schwankungen unterliegen bis hin zu einem Totalverlust. Aufgrund des historischen Verhaltens werden hier die Aktien in verschiedene Risikostufen eingeteilt. Diese Risikostufen verstehen sich ausschliesslich als relativer historischer Vergleichswert zu anderen Aktien. Grundsätzlich muss aber selbst bei als „Low Risk“ (Geringes Risiko) eingestuften Werten berücksichtigt werden, dass es sich um Aktien und damit um riskante Wertpapiere handelt und dass aus der Vergangenheit keine schlüssigen Folgerungen für die Zukunft gezogen werden können.

Die Risikozone bzw. das Risikorating wird festgelegt, indem der Bear Market Factor und der Bad News Factor der Aktie mit dem weltweiten Durchschnitt verglichen werden.

Es gibt drei verschiedene Risikoratings:

Geringes Risiko: Beide Risikowerte liegen unterhalb des weltweiten Durchschnittswertes.
Mittleres Risiko: Mindestens ein Risikowert liegt oberhalb des weltweiten Durchschnittswertes, keiner der beiden Werte übersteigt den Durchschnitt um mehr als die Standardabweichung des Weltmarktes (Normwert aus der allgemeinen Statistik).
Hohes Risiko: Mindestens ein Risikowert liegt um mehr als die Standardabweichung des Weltmarktes über dem Durchschnitt.

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